Naturheilverfahren

1. Ausleitung / Entgiftung
2. Blutegeltherapie
3. Aderlass

1. Ausleitung / Entgiftung

Immer wieder hören wir von schadstoffbelasteten Nahrungsmitteln, Wohngiften, schlechte Trinkwasser-Qualitäten oder Feinstaub in der Luft!?
Unser Körper enthält zum Glück Entgiftungsorgane, die diverse Gifte und Stoffwechsel Produkte entsorgen können. Aber es läuft hier wie in einer modernen Mülldeponie ab. Ist die Kapazität der Müllverbrennungsanlage überschritten, wird der Müll verschoben und abgelagert.

Wo lagert der Körper unseren Müll ab?

Zum Teil im Bindegewebe, wenn der Körper es nicht schafft über das letzte Entgiftungsorgan, die Haut, die Toxine los zu werden. Es gibt auch für bestimmte anfallende Stoffwechselendprodukte bevorzugte Ablagerungsorte, wie z.B. die Harnsäure, die sich gerne an den Gelenken ablagert (Gicht, Arthritis-Arthrose usw.). Diese Ablagerung in unserem Körper führt zu vielen Erkrankungen oder sind die Grundlage dafür.

Ziel der Ausleitungs. / Entgiftungs. -Therapie:
  • Die Organe zu stärken und in Ihrer Funktion zu unterstützen.
  • Die Toxine zu mobilisieren, so dass sie dann ausgeschieden werden können.
  • Die Unterstützung der Ausleitung der Stoffwechselendprodukte.
  • ersuchen Sie so wenig wie möglich verunreinigende Nahrungsmittel zu sich zu nehmen.
Ausleitungsmöglichkeiten Homöopathisch:

Durch verschiedene Homöopathische Medikamente, die die Toxine aus dem Gewebe löst und ins Blut bringt um über die Niere, Leber, Darm und Haut ausgeleitet zu werden. Unterstützend durch Naturheilkundliche Therapien wie z.B. Harmonische Signal Therapie, Aderlass, Baunscheidt-Therapie und das Schröpfen.

Die Ausleitung wird individuell für jeden Patienten zusammengestellt, da jeder Mensch unterschiedliche Stärken und Schwächen im Organismus hat.

Eigeninitiative: Durch div. Ausleitungsmaßnamen die man im täglichen Leben über verschiedene Tees oder andere körperliche Maßnahmen sprich Bäder, Sauna, Bürstenmassage u.s.w. selber vornehmen kann.

2. Blutegeltherapie

Die Blutegeltherapie ist eine Jahrtausende lange bei zahlreichen Krankheiten bewährte Behandlungsmethode. Durch die wenigen Therapien die es früher gab, wurden die Blutegel oft eingesetzt und darauf beruht der lange Erfahrungswert.

1.) Bei welchen Erkrankungen kommen Blutegel zum Einsatz (Indikationen)
2.) Wie wirkt die Blutegeltherapie (Hauptinhaltsstoffe) Kontraindikationen

zu 1.) Indikationen

Es gibt für das Ansetzten der Blutegel viele Indikationen; für mich scheint es bei folgenden Indikationen am sinnvollsten:
  • Krampfadern, Hämorrhoidalleiden und andere Venenerkrankungen,
  • Gelenkentzündung z.B. Arthritis oder Arthrose, Gicht und Rheumatische Erkrankungen.
zu 2.) Wirkungsweise

a) Durch ihre Stoffe die ins Blut abgegeben werden z.B.
  • Hirudin: Positiv auf den Gefäßbereich und durch die Erhöhung der Leukozytenaktivität (Aktivierung des Immunsystems)‏
  • Bdellin: Entzündungshemmend
  • Eglin: Entzündungshemmend
  • Orgelase: Hyaluronidas verschafft anderen Wirksubstanzen Platz im Interstitium und wirkt bakterizid und verstärkt den Blutstrom im Sauggebiet
  • Aeromonas hydrophila (Darmsymbiont): Produziert ein natürliches Antibiotika
  • Histaminähnliche Substanz: Erweitert die Gefäße
b) Durch den Saugeffekt wirkt es auch auf die Gefäßneubildung im Kapillargebiet.

c) Über die etwas verlängerte Blutungszeit wirkt es entgiftend (ausleitend)‏.

Kontraindikationen: Es gibt auch Kontraindikationen für bestimmte Personen. Daher können Sie sich gerne bei mir beraten lassen, ob eine Blutegeltherapie für Sie in Frage kommt.

3. Aderlass

Der Aderlass ist ein seit der Antike bekanntes und bis ins 19. Jahrhundert verbreitet angewandtes Heilverfahren. Beim Aderlass wird dem Patienten eine bestimmte Menge Blut entnommen.
Die Menge der Entnahme richtet sich nach dem Befinden und der Erkrankung des Patienten.In der Lebensregeln von Benediktinerin Hildegard von Bingen (1098-1179) beschreibt sie unter anderem, dass der Mensch seinen Körper von Zeit zu Zeit von allen krankmachenden Säften reinigen soll. Möglichkeiten der Reinigung sind das Fasten und der Aderlass.
In ihrem Buch „Causae et Curae“ („Über die Ursachen und die Behandlung der Erkrankungen“) hat uns Hildegard von Bingen eine Fülle von Informationen zu diesem wichtigen Reinigungsverfahren hinterlassen.
Ich wende den Aderlass in meiner Praxis an um Ausleitungen zu unterstützen und um das Blut zu beurteilen. Es wirkt auch blutverdünnent und regt die Erytroporese (Blutneubildung) an.

Was passiert beim Aderlass?

Was passiert beim Aderlass? Der Körper erleidet durch den Einstich und dadurch, dass das Blut frei aus dem Körper fließt, einen kleinen Schock und sorgt durch bisher unbekannte Zusammenhänge dafür, dass zuerst alle Schlacken und Giftstoffe den Körper verlassen. Das Blut, das sofort nach dem Einschnitt bzw. dem Einstich der Kanüle (die alte Version, die Vene anzuschneiden wird heute nicht mehr praktiziert) hervortritt ist ganz dunkel, fast schwarz.

Das Blut muss im Gegensatz zur Blutabnahme oder auch zum Blutspenden frei aus der Vene fließen. Auch beim Volumenaderlass in der Schulmedizin wird das Blut über eine Vakuumflasche entnommen, wodurch das Blut auch herausgezogen wird. Durch diesen Zug kommt der beschriebene heilende Effekt nicht zustande.

Was passiert noch beim Aderlass?

Der Schock des Einstiches öffnet die körpereigene Apotheke. Es gibt einen Reiz auf Hypothalamus und Hypophyse, die mit der Steuerung von lebenswichtigen vegetativen Funktionen wie Wärmehaushalt, Herzfrequenz, Wasser-, Salz- und Energiehaushalt, Atmung, Blutdruck befasst sind.
Durch die Reinigung von den angesammelten Schlacken kommt der Hormonhaushalt und die Funktion von Schilddrüse und der Nebennierenrinde wieder ins Gleichgewicht.
Druckversion Druckversion | Sitemap
Weitere Informationen erhalten Sie unter: 069 - 95 77 53 16 oder direkt in meiner Praxis.